CoCre-HIT

Co-Creation und nachhaltige Partizipation in der Entwicklung hybrider Gesundheits-IT (11/2021 - 10/2024)

Digitale Anwendungen im Gesundheitsbereich besser mit den Bedürfnissen der Patienten und Patientinnen abgleichen: darum geht es in dem Begleitforschungsprojekt „Co-Creation und nachhaltige Partizipation in der Entwicklung hybrider Gesundheits-IT“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird und in dem das GAT Projektpartner ist.

Motivation

Für die Gestaltung hybrider Technologie zur Unterstützung und Aufrechterhaltung zwischenmenschlicher Interaktionen im Gesundheitswesen in und außerhalb von Ausnahmesituationen sind Einsatz und Reflektion geeigneter praxis- und nutzerorientierter Forschungskonzepte und -methoden bedeutsam.  Herausforderungen stellen spezifische und kontextualisierte Anwendungsbereiche sowie die hohe Diversität und Heterogenität möglicher Zielgruppen dar.

Ziele und Vorgehen

Das wissenschaftliche Begleitprojekt CoCre-HIT untersucht Möglichkeiten und Herausforderungen des Einsatzes von Methoden der Partizipation und Co-Creation im Kontext der Gestaltung hybrider Gesundheitstechnologien. CoCre-HIT hat einen Service- und einen Forschungsanteil. Mit einem iterativen Begleitkonzept berät und vernetzt das multidisziplinäre Konsortium die Projekte in allen Forschungsphasen mittels partizipativer Lern- und Austauschformate. Für die konzeptionelle Orientierung wird ein praxistheoretisches Rahmenwerk entwickelt und kontinuierlich über prozessbegleitende Evaluationen der Co-Creation der Verbundprojekte weiterentwickelt.

Innovationen und Perspektiven

CoCre-HIT erarbeitet international erstmalig ein interdisziplinär ausgerichtetes und empirisch begründetes Rahmenwerk für innovative, partizipative Co-Creationsmethoden für gesundheitsorientierte sozio-technische Systeme in und außerhalb von Ausnahmesituationen.

Beteiligung des GAT

Das GAT hat im Konsortium die Expertenrolle bei der Vermittlung grundlegender Theorien und Konzepte der Sozialen Gerontologie und Alterspsychologie zur kontextsensiblen Gestaltung von Partizipation und Co-Creation unter Berücksichtigung älterer Menschen als Nutzer*innen und für deren Einbindung in die Technikentwicklungsprozesse verantwortlich.

Ein besonderer Schwerpunkt des GAT liegt in der wissenschaftlichen Erarbeitung der gerontologischen Grundlagen für a) die Entwicklung und Anwendung hybrider Gesundheits-IT unter Berücksichtigung älterer Menschen als Nutzer*innen sowie b) deren Beteiligung im Rahmen partizipativer und co-creativer Methoden.

Weitere Konsortialpartner

  • Abt. Wirtschaftsinformatik / IT für die alternde Gesellschaft, Universität Siegen, (Vertr.-)Prof. Dr. Claudia Müller (Leitung)
  • Abt. Medien/ Digitale Gesundheit und intelligente Nutzerschnittstellen, Hochschule Düsseldorf (Prof. Dr. Alina Huldtgren)
  • Bayerisches Zentrum Pflege Digital, Kempten (Prof. Dr. Johannes Zacher, Dr. Florian Fischer, Dr. Tobias Wöhrle, Barbara Weber-Fiori)
  • Institut für Gerontologische Versorgungs- und Pflegeforschung, Hochschule Ravensburg-Weingarten (Prof. Dr. Maik H.-J. Winter, Claudia Boscher)
  • SIBIS-Institut für Sozialforschung, Berlin (Dr. Sibylle Meyer)
  • Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik, St. Augustin (Prof. Dr. Stefan Decker, Elisabeth Stein)
  • Agentur Hühnergötter, Bonn (Corinna Ruppel)
  • Landeszentrum Gesundheit NRW (Gaby Schütte und Stefan Feuerstein)
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„Gesundheit, das ist ein hohes Gut. Das zeigt uns gerade die Covid 19-Pandemie. Wie Technologien Menschen in den unterschiedlichsten Lebensaltern und Lebenssituationen in solchen Ausnahmesituationen unterstützen können, um Gesundheit und Lebensqualität zu fördern, darum geht es in dem Projekt CoCre-HIT. Unser Ziel im Institut für Gesundheit, Altern, Arbeit und Technik der Hochschule Zittau/Görlitz ist es, die Bedarfe älterer Menschen und ihrer Angehörigen in diesem Kontext sichtbar zu machen und dafür Sorge zu tragen, dass diese in der Entwicklung von Gesundheits-IT berücksichtigt werden.“ (Vertr.-Prof. Dr. Cordula Endter)

Projektförderung

Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Projektleiter

Foto: Prof. Dr. Andreas Hoff
Prof. Dr.
Andreas Hoff
Fakultät Sozialwissenschaften
Standort 02826 Görlitz
Furtstraße 2
Gebäude G I, Raum 1.12
+49 3581 374-3750

Projektverantwortliche

Dr. Cordula Endter
Dr.
Cordula Endter
Fakultät Sozialwissenschaften
Standort 02826 Görlitz
Furtstraße 2
Gebäude G I, Raum 2.08
+49 3581 374-4421
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