AAL-Labor Görlitz - Einrichtung

AAL-Labor - Ambient Assisted Living-Labor Görlitz - Teil 1 - (09/2017 - 12/2017)

Inhaltliche Kurzbeschreibung

 

Anschaffung von Assistenztechnologien zur Einrichtung eines AAL-Forschungslabors in dem Assistenztechnologien auf ihre Akzeptanz und Praxistauglichkeit hin erforscht werden können. Vor dem Hintergrund der im bundesdeutschen Vergleich regional deutlich fortgeschrittenen demografischen Entwicklung wird ein Beitrag zur Bewältigung sich ergebender sozialer Herausforderungen im ostsächsischen ländlichen Raum geleistet. Der Fokus auf Technikunterstützung im Alltag und im Wohnumfeld zielt auf die Erschließung von Potenzialen zur Wahrung eines hohen Maßes an Lebensqualität, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung für ältere Menschen auch auf dem Land.

Projektförderung

Das Projekt wird gefördert vom SMWK (Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst).
Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.

Kontakt

Projektleitung

Prof. Hoff
Prof. Dr.
Andreas Hoff
Fakultät Sozialwissenschaften
Standort 02826 Görlitz
Furtstraße 2
Gebäude G I, Raum 2.08
+49 3581 374-4244

Laborleiter

M.A.
Bill Pottharst
Institut für Gesundheit, Altern und Technik
Standort 02826 Görlitz
Parkstraße 2
Gebäude G VII, Raum 317
+49 3581 374-4791

Das AAL-Labor Görlitz heute

Das „AAL-Lab Görlitz“ ist ein seit 2019 bestehendes Forschungslabor innerhalb einer Anlage für seniorengerechtes Wohnen, das für den Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis genutzt wird. Dafür finden dort regelmäßig Besichtigungstermine sowie Wohn- und Technikberatung statt, in denen aktuelle Assistenztechnologien einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Der innovative technologie-, produkt- und soziale Gestaltungsansatz mit konkretem Praxisbezug im regionalen Kontext (Oberlausitz bzw. Ostsachsen) beschäftigt sich u.a. mit der Bewältigung des beschleunigten demografischen und sozialen Wandels im ländlichen Raum (rapide Bevölkerungsalterung, Abwanderung Jüngerer, Peripherisierung, Fachkräftemangel, mangelhafte digitale Infrastruktur, steigende Unsicherheit angesichts von Arbeitswelt 4.0 / Industrie 4.0).

Der Ansatz des LivingLabs schafft die Voraussetzung für den Transfer von Forschungsergebnissen in die Lebenswelt älterer Menschen, ihren Angehörigen, Wohnungsunternehmen, Pflegedienstleistern, Gesundheitsorganisationen, die Politik und das Handwerk. In einer Görlitzer Wohnung im KommWohnen-Frauenburgkarree stehen verschiedene technische Assistenzsysteme bereit, die Senior*innen den Alltag erleichtern und ihre Lebensqualität verbessern sollen. Alle können vor Ort ausprobiert werden, um einschätzen zu können, ob sie tatsächlich im eigenen Haushalt Erleichterung bringen.

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