Wo wollen wir im Alter wohnen – und wie?
Diese Frage betrifft uns alle, früher oder später. Ob man selbst über die eigene Zukunft nachdenkt, Angehörige begleitet oder beruflich mit dem Thema zu tun hat: Die Antworten sind alles andere als einfach – und sie sind so vielfältig wie die Menschen, die sie stellen. Am 28. September 2026 bringt eine Veranstaltung in Görlitz genau diese Vielfalt auf eine Bühne.
Von der Idee zur Wirklichkeit: Wohnformen, die funktionieren
Gemeinschaftlich wohnen statt allein, nah an der Familie statt im Heim, selbstbestimmt statt fremdbestimmt – viele Konzepte klingen verlockend. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Erfahrene Praktikerinnen und Praktiker aus Görlitz und der Region berichten aus erster Hand: über generationenübergreifendes Wohnen, moderne Seniorenresidenzen, neue Stadtentwicklungsprojekte – und auch darüber, was gescheitert ist und warum.
Nicht allein im Quartier: Nachbarschaft als Ressource
Gutes Wohnen im Alter ist mehr als vier Wände. Es braucht Menschen, die füreinander da sind. Der zweite Teil der Veranstaltung widmet sich den sozialen Netzwerken, die das Leben im eigenen Zuhause erst möglich machen: Nachbarschaftshilfe, Ehrenamt, Mehrgenerationenhäuser – und die Menschen dahinter.
Praktisch und zukunftsgewandt: Umbau, Förderung und Technologie
Wie lässt sich eine Wohnung barrierefrei gestalten, und wer hilft dabei finanziell? Welche Rolle kann künstliche Intelligenz im Alltag älterer Menschen spielen? In den abschließenden Seminar-Einheiten gibt es konkrete Antworten auf konkrete Fragen.
Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten und endet mit einem gemeinsamen Mittagessen – Raum für Gespräche inklusive.