Klimawandel, Gesundheit und Altern

Klimawandel, Gesundheit und Altern

Die Hände einer älteren Dame halten eine kleine Weltkugel
Foto: AdobeStock

Das GAT adressiert zunehmend auch die Wechselwirkungen zwischen Klimawandel, Gesundheit und Altern. Ältere Menschen sind von klimabedingten Belastungen – etwa Hitze, Extremwetterereignissen oder veränderten Umweltbedingungen – in besonderem Maße betroffen. Das Institut untersucht, wie gesundheitliche Risiken reduziert, Resilienz gestärkt und präventive Strategien in Kommunen und Versorgungssystemen implementiert werden können. Dabei werden gesundheitswissenschaftliche, sozialräumliche und technologische Perspektiven miteinander verknüpft, um nachhaltige Anpassungsstrategien für alternde Gesellschaften zu entwickeln.

Robotik und Assistenzsysteme in der Pflege und Arbeitswelt

Mit dem Projekt Cobot2 erforscht das GAT zusammen mit den Forschungsinstituten ZIRKON und IPM der Hochschule Zittau/Görlitz den Einsatz kollaborativer Robotik in Pflege- und Arbeitskontexten. Ziel ist es, sogenannte Cobots so zu gestalten, dass sie Menschen nicht ersetzen, sondern sinnvoll unterstützen – etwa durch körperliche Entlastung, Übernahme repetitiver Tätigkeiten oder Unterstützung in logistischen Prozessen. Im Mittelpunkt steht dabei stets die menschengerechte Gestaltung: Akzeptanz, Sicherheit, Vertrauen und ethische Fragestellungen werden systematisch untersucht. So trägt das GAT dazu bei, Robotik als integrativen Bestandteil einer gesundheitsförderlichen und inklusiven Arbeits- und Versorgungswelt weiterzuentwickeln.