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17. August 2026

Stärkung der Hochschulzusammenarbeit: Best Practices im Austausch zwischen Hochschule Zittau/Görlitz und Hochschule Ansbach

Prof. Dr.-Ing. Sascha Müller-Feuerstein zu Besuch an der HSZG – Impulse für Innovation, Transfer und regionale Entwicklung.

Der Präsident der Hochschule Ansbach, Prof. Dr.-Ing. Sascha Müller-Feuerstein, besuchte am 14. Juli 2026 die Hochschule Zittau/Görlitz. Im Mittelpunkt des Besuchs stand der Austausch bewährter Praxis in Lehre, Forschung, Transfer und Hochschulentwicklung. Ziel war es, erfolgreiche Konzepte kennenzulernen, gemeinsame Herausforderungen zu diskutieren und neue Impulse für die strategische Weiterentwicklung beider Hochschulen zu gewinnen.

Einblicke in innovative Bildungs- und Transferkonzepte

Nach der Begrüßung durch den Rektor der HSZG, Prof. Dr.-Ing. Alexander Kratzsch, führten Dr. Thomas Fester und Christian Tiller durch das DLR_School_Lab. Sie gaben Einblicke in den Aufbau des Schülerlabors, stellten die Räumlichkeiten und die Bildungsangebote für Schülerinnen und Schüler vor und berichteten über die Erfahrungen aus dem ersten Betriebsjahr.

Im anschließenden Strategiegespräch tauschten sich die Gesprächspartner über die Entwicklung der HSZG, den Strukturwandel in der Oberlausitz, die Kooperative Ingenieurausbildung (KIA), die Bildungsinitiative Zukunftslernort Oberlausitz (ZukLOS) sowie aktuelle Herausforderungen der Hochschulentwicklung aus. Ein Rundgang über den Campus mit Stationen im Makerspace, an der Wind-Photovoltaik-Anlage, im Grünen Klassenzimmer und in der Hochspannungshalle rundete den Besuch ab.

Hochschulen als Motoren regionaler Entwicklung

Der Besuch verdeutlichte, dass die Hochschule Ansbach und die Hochschule Zittau/Görlitz trotz unterschiedlicher regionaler Rahmenbedingungen vor vergleichbaren Zukunftsaufgaben stehen. Beide Hochschulen verstehen sich als Impulsgeber für Innovation, Fachkräftesicherung und Wissenstransfer und arbeiten eng mit Unternehmen, Kommunen und weiteren regionalen Partnern zusammen.

Auch die Entwicklung ihrer Regionen weist Parallelen auf. Bayern und Sachsen haben den Ausbau anwendungsorientierter Hochschulen konsequent vorangetrieben und die enge Verzahnung von Studium, Forschung und Praxis gestärkt. Während sich Mittelfranken zu einem leistungsfähigen Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort entwickelt hat, eröffnet der Strukturwandel der Oberlausitz neue Perspektiven für Forschung, Innovation und internationale Kooperationen im Dreiländereck Deutschland–Polen–Tschechien. Vor diesem Hintergrund gewinnt der hochschulübergreifende Austausch über erfolgreiche Strategien und innovative Bildungsformate zunehmend an Bedeutung.

Der Austausch mit Hochschulen in ganz Deutschland ist für die Weiterentwicklung der Hochschule Zittau/Görlitz von großer Bedeutung. Er ermöglicht uns, neue Perspektiven kennenzulernen, wertvolle Impulse aufzunehmen und Ideen für die zukünftige Entwicklung unserer Hochschule zu gewinnen.

Prof. Dr.-Ing. Alexander Kratzsch, Rektor der Hochschule Zittau/Görlitz

Die weite Anreise aus Ansbach hat sich in jeder Hinsicht gelohnt. Besonders beeindruckt haben mich die erfolgreiche Zusammenarbeit der HSZG mit den Schulen der Region, ihre hohe Leistungsfähigkeit in Forschung und Transfer sowie die konsequente strategische Weiterentwicklung der Hochschule. Zugleich habe ich den offenen Austausch, das herzliche Willkommen und die besondere Atmosphäre auf dem Campus und in der Stadt Zittau sehr geschätzt. Ich habe die Hochschule Zittau/Görlitz von einer ihrer besten Seiten kennengelernt und freue mich darauf, den begonnenen Dialog fortzuführen.

Prof. Dr.-Ing. Sascha Müller-Feuerstein, Präsident der Hochschule Ansbach

Zusammenarbeit mit Perspektive

Der Besuch unterstrich den hohen Stellenwert des regelmäßigen Austauschs zwischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Beide Hochschulen vereinbarten, den begonnenen Dialog fortzuführen und den Erfahrungsaustausch zu innovativen Lehr-, Forschungs- und Transferformaten weiter zu intensivieren. Gerade angesichts des demografischen Wandels, der wirtschaftlichen Transformation und des steigenden Fachkräftebedarfs können Hochschulen durch die gemeinsame Entwicklung und den Austausch erfolgreicher Konzepte ihre Rolle als Innovationsmotoren und Partner der regionalen Entwicklung weiter stärken.

Foto: Prof. Dr.-Ing. Alexander Kratzsch
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