Institut für Gesundheit, Altern, Arbeit und Technik (GAT)

01. November 2021

Wie läuft es mit dem Transfer des Wissens?

Das am 6.10. eröffnete Wissenschaftsjahr widmet sich dem "Wissenstransfer der Zukunft".


Vier Teilnehmende einer Podiumsdiskussion sitzen im Halbkreis, diskutieren und hören einander zu. Mehrere Teilnehmende sitzen in den Hörsaalrängen.
Foto: HSZG Bei der Podiumsdiskussion berichteten die Teilnehmenden von ihren alltäglichen Herausforderungen zum Thema Wissenstransfer: (v.l.n.r.) Prof. Jens Weber (Dekan Fakultät Naturwissenschaften), Leonie Liemich (Projekt Life and Technology), Matthias Weber (Leiter Volkshochschule Dreiländereck) und Bill Pottharst (Saxony5 Projektmitarbeiter und AAL-Laborverantwortlicher).

Alljährlich findet parallel zum Semesterstart die Eröffnung des Wissenschaftsjahres statt und lädt die Forschenden der HSZG sowie die Partner*innen aus Wirtschaft und Gesellschaft ein, über ein aktuelles Thema zu reflektieren. Am 6. Oktober fanden sich ca. 25 Gäste in Präsenz im großen Hörsaal der Görlitzer Bluebox und weitere 25 im Livestream bei BigBlueButton ein, um sich zu Erfahrungen und Zukunftsentwicklungen im Tätigkeitsfeld des Transfers auszutauschen.

Kurz umrissen: Prof. Raj Kollmorgen in seiner Funktion als Prorektor Forschung eröffnete die Veranstaltung und begrüßte die Gäste, Bill Pottharst gab einen Impulsvortrag zur Zukunft des Transfers, es folgte eine Podiumsdiskussion mit Leonie Liemich (HSZG), Prof. Jens Weber (HSZG), Matthias Weber (VHS Dreiländereck) und Bill Pottharst (HSZG), die rasch für Impulse der Zuhörenden geöffnet wurde und abschließend in eine Stärkung am Buffet überging.

Der Impulsvortrag von Bill Pottharst öffnete den Blick in die Zukunft. Drei Szenarien wurden vorgestellt, die mit „Big Data“, „Crowdscience“ und „Science Sells“ überschrieben waren. Dabei handelt es sich nicht nur um Richtungen, in die sich der Wissenstransfer an Hochschulen laut einer Analyse von öffentlichen Förderausschreibungen entwickeln könnte, sondern auch um die grundsätzliche Frage danach, welche Bedeutungen, Aufgaben und Rollen Wissenschaft in Zukunft für unsere Gesellschaft spielen soll.

Die Denkanstöße zu möglichen Entwicklungen der Zukunft nahm Prof. Kollmorgen dankend an und moderierte fließend zur Podiumsdiskussion über. Prof. Weber lenkte den Blick autobiografisch auf ganz praktische, tägliche Herausforderungen des Transfers, wobei auch die ein oder andere unbefriedigende Reaktion nicht entmutigen sollte. Zudem wies er darauf hin, dass auch Menschen, die aktuell für den wissenschaftlichen Konsens nicht empfänglich scheinen, anderen Menschen zuhören.

Mit Leonie Liemichs Ausführungen flossen die Perspektiven und die Erfahrungen des Großprojektes Life and Technology der HSZG ein, welches sich gemeinsam mit mehreren Partner*innen zum Ziel gemacht hat, mittels technologischer und sozialer Innovationen die Oberlausitz zu stärken und attraktiver zu machen. Herr Weber von der Volkshochschule Dreiländereck wies darauf hin, wie wichtig es ist, dass die Hochschule Wissenstransfer ernst nimmt und intensiv betreibt. Auch berichtete er aus seiner täglichen Arbeit, dass es sich auch lohne Formate durchzuführen, die nicht den breiten Massengeschmack träfen. Über den Kontakt mit der „Außenwelt“ und die „Übersetzung“ der Fachinhalte für die jeweilige Zielgruppe wird Verständnis für die Wichtigkeit von Wissenschaft erreicht und gesteigert.

Vielen Dank an alle, die an der Veranstaltung teilgenommen, sich beteiligt oder zum Gelingen beigetragen haben.

Ihre Ansprechperson

Foto: M.A. Kristin Sprechert
M.A.
Kristin Sprechert
Zentrum für Innovation u. Technologietransfer
Projekt Saxony⁵ / Marktplatz der Ideen
Standort 02763 Zittau
Äußere Oybiner Str. 16
Gebäude Z XII, Raum 5
+49 3583 612-4792
Projektlogo von Saxony5

Kommende Veranstaltungen

01. November 2021

Wie läuft es mit dem Transfer des Wissens?

Das am 6.10. eröffnete Wissenschaftsjahr widmet sich dem "Wissenstransfer der Zukunft".


Vier Teilnehmende einer Podiumsdiskussion sitzen im Halbkreis, diskutieren und hören einander zu. Mehrere Teilnehmende sitzen in den Hörsaalrängen.
Foto: HSZG Bei der Podiumsdiskussion berichteten die Teilnehmenden von ihren alltäglichen Herausforderungen zum Thema Wissenstransfer: (v.l.n.r.) Prof. Jens Weber (Dekan Fakultät Naturwissenschaften), Leonie Liemich (Projekt Life and Technology), Matthias Weber (Leiter Volkshochschule Dreiländereck) und Bill Pottharst (Saxony5 Projektmitarbeiter und AAL-Laborverantwortlicher).

Alljährlich findet parallel zum Semesterstart die Eröffnung des Wissenschaftsjahres statt und lädt die Forschenden der HSZG sowie die Partner*innen aus Wirtschaft und Gesellschaft ein, über ein aktuelles Thema zu reflektieren. Am 6. Oktober fanden sich ca. 25 Gäste in Präsenz im großen Hörsaal der Görlitzer Bluebox und weitere 25 im Livestream bei BigBlueButton ein, um sich zu Erfahrungen und Zukunftsentwicklungen im Tätigkeitsfeld des Transfers auszutauschen.

Kurz umrissen: Prof. Raj Kollmorgen in seiner Funktion als Prorektor Forschung eröffnete die Veranstaltung und begrüßte die Gäste, Bill Pottharst gab einen Impulsvortrag zur Zukunft des Transfers, es folgte eine Podiumsdiskussion mit Leonie Liemich (HSZG), Prof. Jens Weber (HSZG), Matthias Weber (VHS Dreiländereck) und Bill Pottharst (HSZG), die rasch für Impulse der Zuhörenden geöffnet wurde und abschließend in eine Stärkung am Buffet überging.

Der Impulsvortrag von Bill Pottharst öffnete den Blick in die Zukunft. Drei Szenarien wurden vorgestellt, die mit „Big Data“, „Crowdscience“ und „Science Sells“ überschrieben waren. Dabei handelt es sich nicht nur um Richtungen, in die sich der Wissenstransfer an Hochschulen laut einer Analyse von öffentlichen Förderausschreibungen entwickeln könnte, sondern auch um die grundsätzliche Frage danach, welche Bedeutungen, Aufgaben und Rollen Wissenschaft in Zukunft für unsere Gesellschaft spielen soll.

Die Denkanstöße zu möglichen Entwicklungen der Zukunft nahm Prof. Kollmorgen dankend an und moderierte fließend zur Podiumsdiskussion über. Prof. Weber lenkte den Blick autobiografisch auf ganz praktische, tägliche Herausforderungen des Transfers, wobei auch die ein oder andere unbefriedigende Reaktion nicht entmutigen sollte. Zudem wies er darauf hin, dass auch Menschen, die aktuell für den wissenschaftlichen Konsens nicht empfänglich scheinen, anderen Menschen zuhören.

Mit Leonie Liemichs Ausführungen flossen die Perspektiven und die Erfahrungen des Großprojektes Life and Technology der HSZG ein, welches sich gemeinsam mit mehreren Partner*innen zum Ziel gemacht hat, mittels technologischer und sozialer Innovationen die Oberlausitz zu stärken und attraktiver zu machen. Herr Weber von der Volkshochschule Dreiländereck wies darauf hin, wie wichtig es ist, dass die Hochschule Wissenstransfer ernst nimmt und intensiv betreibt. Auch berichtete er aus seiner täglichen Arbeit, dass es sich auch lohne Formate durchzuführen, die nicht den breiten Massengeschmack träfen. Über den Kontakt mit der „Außenwelt“ und die „Übersetzung“ der Fachinhalte für die jeweilige Zielgruppe wird Verständnis für die Wichtigkeit von Wissenschaft erreicht und gesteigert.

Vielen Dank an alle, die an der Veranstaltung teilgenommen, sich beteiligt oder zum Gelingen beigetragen haben.

Ihre Ansprechperson

Foto: M.A. Kristin Sprechert
M.A.
Kristin Sprechert
Zentrum für Innovation u. Technologietransfer
Projekt Saxony⁵ / Marktplatz der Ideen
Standort 02763 Zittau
Äußere Oybiner Str. 16
Gebäude Z XII, Raum 5
+49 3583 612-4792
Projektlogo von Saxony5

Das Institut

Ziel des interdisziplinär arbeitenden Instituts ist die Erarbeitung von wissenschaftlichen Erkenntnissen und deren Transfer in die Praxis an der Schnittstelle von individuellen und gesellschaftlichen Alterungsprozessen zu Versorgungsstrukturen in Gesundheitswesen und Pflege. Im Fokus stehen die technischen und sozialen Möglichkeiten zur Unterstützung älterer Menschen, ihrer Angehörigen sowie des pflegerischen und medizinischen Personals in der ambulanten Versorgung und in stationären Einrichtungen.

Das Institut knüpft dabei an erfolgreiche fakultätsübergreifende Forschungskooperationen wie das vom Bundesforschungsministerium (BMBF) geförderte Projekt VATI – „Vertrauen in Assistenz-Technologien zur Inklusion älterer Menschen“ an. In dessen Verlauf wird die ältere Bevölkerung im Landkreis Görlitz zu bisherigen Erfahrungen mit technischen Hilfsmitteln zur Unterstützung einer selbständigen Lebensführung befragt. Es werden Barrieren bei der Inanspruchnahme solcher Technologien ermittelt und Wünsche einer zukünftigen Weiterentwicklung aufgenommen. Ergänzend wird ein Online-Technologie-Navigator für eine umfassende und neutrale Beratung zur Verfügbarkeit technischer Assistenzsysteme in der Region entwickelt.

Institutsgeschichte

Die Hochschule Zittau/Görlitz hat sich zum Ziel gesetzt, die anwendungsorientierte Forschung zu Fragestellungen rund um das Thema Altern, Gesundheit und technische Unterstützung in einem Forschungsinstitut zu institutionalisieren. Am 2. November 2016 fand die konstituierende Sitzung des Forschungsinstituts „Gesundheit, Altern und Technik“ (GAT) in Görlitz statt.

An der konstituierenden Sitzung in Görlitz nahmen ca. 25 Professor/innen und Mitarbeiter/innen der Hochschule teil, einschließlich der Hochschulleitung vertreten durch den Rektor, den Prorektor Forschung und die Kanzlerin.

Zu den wesentlichen Aufgabenfeldern des Institutes gehören Forschung in den eingangs genannten Themenfeldern, Ist-Analysen und die Generierung von Handlungsfeldern, sowie die Kooperation mit entsprechenden Praxispartnern. Zum interdisziplinären Anspruch des Instituts gehört auch der Wissenstransfer an und von Partnern aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft im In- und Ausland.

Prof. Dr. Hoff wurde einstimmig zum Institutsdirektor gewählt; Prof. Dr. Stöbel-Richter und Prof. Dr. Lässig wurden ebenso eindeutig zur stellvertretenden Direktorin bzw. zum stellvertretenden Direktor gewählt.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Zehn Hochschullehrer/innen und fünf Mitarbeiter/innen aus vier Fakultäten (Sozialwissenschaften, Management- und Kulturwissenschaften, Elektrotechnik und Informatik sowie Wirtschaftswissenschaften) entschieden sich im Verlauf der konstituierenden Sitzung zur Mitgliedschaft in GAT.

Das Institut „Gesundheit, Altern, Arbeit und Technik“ begrüßt die Zusammenarbeit mit Kollegen und Kolleginnen aller Fakultäten und Institute der Hochschule sowie mit interessierten Praxispartner/innen aus der Oberlausitz und darüber hinaus und ist jederzeit offen, mit interessierten Personen ins Gespräch zu kommen.

So wurde mit dem Direktor Instituts für Prozesstechnik, Prozessautomatisierung und Messtechnik (IPM), Prof. Dr. Alexander Kratzsch, eine enge Zusammenarbeit beider Institute in der Forschung vereinbart

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Postanschrift

Hochschule Zittau/Görlitz
GAT Institut für Gesundheit, Altern und Technik
Brückenstraße 1
02826 Görlitz

Direktor

Foto: Prof. Dr. Andreas Hoff
Prof. Dr.
Andreas Hoff
Fakultät Sozialwissenschaften
Standort 02826 Görlitz
Furtstraße 2
Gebäude G I, Raum 1.12
+49 3581 374-3750

Stellvertretender Direktor

Foto: Prof. Dr. iur. Erik Hahn
Prof. Dr. iur.
Erik Hahn
Fakultät Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen
Standort 02763 Zittau
Schliebenstraße 21
Gebäude Z II, Raum 002
+49 3583 612-4619

Stellvertretender Direktor

Foto: Prof. Dr.-Ing. Jörg Lässig
Prof. Dr.-Ing.
Jörg Lässig
Fakultät Elektrotechnik und Informatik / Fachbereich Informatik
Standort 02826 Görlitz
Brückenstraße 1
Gebäude G II, Raum 108
+49 3581 792-5354

Stellvertretende Direktorin

Foto: Prof. Dr. phil. habil. Yve Stöbel-Richter
Prof. Dr. phil. habil.
Yve Stöbel-Richter
Fakultät Management- und Kulturwissenschaften
Standort 02826 Görlitz
Furtstraße 3
Gebäude G IV, Raum 2.05.4
+49 3581 374-4333

Sekretariat

B.A.
Jacqueline Förster
Institut für Gesundheit, Altern und Technik
Standort 02826 Görlitz
Parkstraße 2
Gebäude G VII, Raum 314
+49 3581 374-4373
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