Aktuelles

Gerontopsychiatrische Fachtage am 9./10. Oktober 2019 in Görlitz

Das Gesundheitsamt Görlitz und die Mitglieder der Unterarbeitsgruppe Gerontopsychiatrie veranstalten gemeinsam mit Partnern am 9. und 10. Oktober zwei Gerontopsychiatrische Fachtage.
Veranstaltungsort wird das "advita Haus" (alte Postamt) auf der Bahnhofstraße 75 in Görlitz sein.
Eingeladen sind Senioren, Angehörige und professionell Tätige. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Hier finden Sie das Programm.


Transfer3 - Medizinrechtliche Expertise gefragt

Prof. Dr. Erik Hahn, Professor für Zivilrecht, Medizinrecht, Wirtschafts- und Immobilienrecht an der Hochschule Zittau/Görlitz und Mitglied des GAT-Institutes, wurde in drei Gremien berufen, die wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischem Nutzen verbinden. So ist er seit Juli 2019 Mitglied und stellvertretender Vorsitzender der neu eingerichteten sächsischen Schiedsstelle nach dem Pflegeberufegesetz beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz. Für die Amtszeit von 2019 bis 2023 wurde er außerdem in die Ethikkommission der Sächsischen Landesärztekammer und den dort ebenfalls angesiedelten Arbeitskreis „Ethik in der Medizin“ berufen.

Weitere Informationen zur Expertise von Prof. Hahn finden hier auf seiner Webseite.


Unabhängiger Beirat für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf legt ersten Bericht vor

Foto Copyright BMFSFJ

Der Unabhängige Beirat für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, 2015 eingesetzt durch das Bundesfamilienministerium, besteht aus 21 Mitgliedern und befasst sich ehrenamtlich mit Fragen der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf und ihrer gesetzlichen Umsetzung. Die Vorsitzende des Beirats ist Prof. Christel Bienstein, stellvertretender Vorsitzender ist Prof. Dr. Andreas Hoff vom GAT-Institut für Gesundheit, Altern und Technik an der Hochschule Zittau/Görlitz.

Nach vier Jahren Amtszeit hat der Beirat seinen ersten Bericht vorgestellt und ihn offiziell am 20. Juni an Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey übergeben. Der Beiratsbericht enthält eine Bestandsaufnahme zu Pflegezeitgesetz und Familienpflegezeitgesetz sowie zahlreiche Beschlüsse und Handlungsempfehlungen mit dem Ziel, die Situation pflegender Angehörige weiter zu verbessern.

Zur Diskussion der Handlungsempfehlungen mit der Fachöffentlichkeit und zuständigen Fachpolitikerinnen und Fachpolitikern hat das Bundesfamilienministerium eine Fachtagung im September geplant. Ziel der Veranstaltung: die Fachöffentlichkeit über die Handlungsempfehlungen des Berichts zu informieren, den Austausch der Fachleute anzuregen und zur Weiterentwicklung des Themas beizutragen.

Weiter Informationen finden Sie auf der Seite des Bundesfamilienministeriums.


2. Gerontologischer Fachtag zum Thema »Alter und Digitalisierung«

Die Digitalisierung ist inzwischen ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft und reicht in viele Lebensbereiche hinein. Für ältere Menschen ermöglicht die digitale Technik und damit verbundene Innovationen neue Möglichkeiten der Alltagsgestaltung und -bewältigung. Eine unkomplizierte Kommunikation über große Distanzen hinweg, Smart Homes, Telemedizin oder digital unterstützte Pflegeangebote sind nur einige Beispiele, um ein möglichst selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter zu fördern. Neben den Chancen, welche die digitale Welt bietet, bestehen aber auch Berührungsängste und Wissensdefizite besonders bei den älteren Generationen. Darüber hinaus stellt sich vermehrt die Frage nach den Risiken in der Anwendung in Bezug auf die Datensicherheit oder Datensouveränität.

Die Tagung greift diese Schwerpunkte auf und zeigt aktuelle sowie zukünftige Trends der Digitalisierung. Forschungs- und praxiserfahrene Referent*innen präsentieren den aktuellen Stand ihrer Forschung im Kontext von Alter und Digitalisierung. Neben den Fachvorträgen  und einem Einblick in verschiedene Robotik-Labore werden am zweiten Tag die Projektergebnisse vorgestellt, die sich mit technischen Assistenzsystemen für ältere Menschen und ihren Angehörigen beschäftigten.


Das elektronische Rezept wird kommen: "Apotheken sterben ist nicht ausgeschlossen."

In diesem Jahr wird die Bundesregierung die Fernverschreibung von Arzneimitten erleichtern und zugleich die  Weichen stellen, damit Apothekenkunden ihre Rezepte künftig auch digital einlösen können. Das bringt Vorteile für die Kunden, hat aber auch Tücken. Prof. Dr. Hahn erklärt im SZ-Interview die Risiken und Nebenwirkungen der Fernverschreibung und des elektronischen Rezepts für den Arzneimittelvertrieb in der stationären Apotheke.

Das vollständige Interview finden Sie hier

https://f-w.hszg.de/aktuelles/nachrichten/nachrichten/0/das-elektronische-rezept-wird-kommen-apotheken-sterben-ist-nicht-ausgeschlossen.html


Vortrag zu Rechtsfragen der Digitalisierung

Professor Dr. Erik Hahn hielt am 14. September 2018 auf der Jahrestagung der Akademie für Ethik in der Medizin e.V. (AEM) einen Vortrag zum Thema „Das Recht auf Nichtwissen des Patienten bei algorithmengesteuerter Risikoermittlung unter Einsatz von Big Data“.


Fachtagung "Vereinbarkeit Beruf & Familie"

Bei der Fachtagung "Vereinbarkeit Beruf & Familie" der Thüringer Agentur für Fachkräftegewinnung am 20. September 2018 in Erfurt hielt Prof. Hoff eine Vortrag zum Thema "Vereinbarkeit von Pflege und Beruf – gesellschaftliche oder betriebliche Aufgabe?".


Annual Programm Conference 2018

Anlässlich der ersten Annual Programm Conference 2018 unter dem Motto "Sustainable Care" reiste Prof. Hoff nach Sheffield (UK) um dort am 26. September einen Vortrag zum Thema "Assistive technologies in home care in Germany: sustainable solutions?" zu halten.


Neues aus dem Forschungsprojekt VATI

Im Rahmen des StudienKollegs fand am 14.03.2018 die Semestereröffnung des in Görlitz statt. Dort berichtete Prof. Dr. phil. Andreas Hoff, Dekan der Fakultät für Sozialwissenschaften und Direktor des Forschungsinstituts "Gesundheit, Altern, Technik (GAT)", ab 16:00 Uhr im Hermann-Heitkamp-Haus in Görlitz, was es für Neuigkeiten aus dem Forschungsprojekt "Vertrauen in Assistenztechnologien zur Inklusion im Alter (VATI)“ gab.


Forschungsmitarbeiter für das Projekt "Saxony5" gesucht!

An der Hochschule Zittau/Görlitz (HSZG) ist am Forschungsinstitut „Gesundheit, Altern und Technik“ (GAT) im Rahmen des Verbundprojektes „SAXONY5“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle (0,5 VZÄ) als Forschungsmitarbeiter (m/w) zu besetzen. Ausführliche Deteils finden Sie in der Stellenausschreibung


Hochschulwettbewerb gestartet – 10.000 Euro für die besten Ideen!

Ob ein Forschungs- oder Studienprojekt zur Chancengleichheit im Job, eine Ausstellung zu künstlicher Intelligenz oder ein Barcamp, das sich mit der Digitalisierung der Arbeit beschäftigt: Gefragt sind Ideen mit interaktivem Charakter, die Forschungsergebnisse zu Arbeitswelten der Zukunft in die Öffentlichkeit bringen und somit zum Dialog einladen. Die besten Projektideen werden mit 10.000 Euro zur Umsetzung und mit einem Workshop zur Wissenschaftskommunikation belohnt!


Transferverbund Saxony⁵ gestartet - „Co-Creation Lab – Fabrik der Zukunft“

Das GAT-Institut ist mit dem Teilforschungsprojekt „Co-Creation Lab – Fabrik der Zukunft“ in den nächsten fünf Jahren am Transferverbund Saxony⁵ der fünf sächsischen Hochschulen für angewandte Wissenschaft (HAW) unter Federführung der HTW Dresden beteiligt. Das Verbundprojekt wird mit fast 15 Mio. € vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) gefördert.


Vortrag zu den Rechtsfragen der Telemedizin auf dem 14. DGIV-Bundeskongress

Professor Dr. Erik Hahn referierte auf dem 14. Bundeskongress der Deutschen Gesellschaft für Integrierte Versorgung im Gesundheitswesen e. V. am 07.12.2017 zum Thema „Telemedizin und Fernbehandlungsverbot“. Die Konferenz fand im Berliner „Auditorium Friedrichstraße“ statt und wurde von vielfältigen Akteuren der Gesundheitswirtschaft besucht.

Letzte Änderung: 3. September 2019

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