Aktuelles

2. Gerontologischer Fachtag zum Thema »Alter und Digitalisierung«

Die Digitalisierung ist inzwischen ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft und reicht in viele Lebensbereiche hinein. Für ältere Menschen ermöglicht die digitale Technik und damit verbundene Innovationen neue Möglichkeiten der Alltagsgestaltung und -bewältigung. Eine unkomplizierte Kommunikation über große Distanzen hinweg, Smart Homes, Telemedizin oder digital unterstützte Pflegeangebote sind nur einige Beispiele, um ein möglichst selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter zu fördern. Neben den Chancen, welche die digitale Welt bietet, bestehen aber auch Berührungsängste und Wissensdefizite besonders bei den älteren Generationen. Darüber hinaus stellt sich vermehrt die Frage nach den Risiken in der Anwendung in Bezug auf die Datensicherheit oder Datensouveränität.

Die Tagung greift diese Schwerpunkte auf und zeigt aktuelle sowie zukünftige Trends der Digitalisierung. Forschungs- und praxiserfahrene Referent*innen präsentieren den aktuellen Stand ihrer Forschung im Kontext von Alter und Digitalisierung. Neben den Fachvorträgen  und einem Einblick in verschiedene Robotik-Labore werden am zweiten Tag die Projektergebnisse vorgestellt, die sich mit technischen Assistenzsystemen für ältere Menschen und ihren Angehörigen beschäftigten.

Sie sind herzlich zur Teilnahme eingeladen! Die Teilnahme ist kostenlos!

  • Frau Prof. Dr. Apfelbaum, Mitglied der Bundesaltenberichtskommission "Ältere Menschen und Digitalisierung", wird den inhaltlichen Eröffnungsvortrag zur "Kommunalen Daseinsvorsorge und Digitalisierung" halten. Im Anschluss berichtet Prof. Dr. Winkler aus ingenieurwissenschaftlicher Perspektive über "Möglichkeiten der Mensch-Roboter-Interaktion in der Industrie".

  • Im Nachmittagsprogramm gibt es eine Live-Schaltung ins Robotik-Labor der HTWK in Leipzig.
    Ebenfalls per Video-Link zugeschaltet wird Alice Spann aus Sheffield einen Vortrag halten zu "Potenzialen von Technologie in der Pflege".

  • Abschließend gibt es die Möglichkeit zum Besuch des neuen AAL-Labors des GAT-Instituts im Frauenburg-Karree.
    Da hier die Plätze begrenzt sind und wir ggf. in mehreren Gruppen dorthin gehen müssen, bitten wir bei Interesse dringend um Anmeldung!

 Anmeldungen bitte bis 11. Juni per E-Mail an k.knauthe@hszg.de

 Veranstaltungsort

Hochschule Zittau/Görlitz
Fakultät Sozialwissenschaften
Lehrgebäude G I, Hermann-Heitkamp-Haus, Aula
Furtstraße 2, 02826 Görlitz


Das elektronische Rezept wird kommen: "Apotheken sterben ist nicht ausgeschlossen."

In diesem Jahr wird die Bundesregierung die Fernverschreibung von Arzneimitten erleichtern und zugleich die  Weichen stellen, damit Apothekenkunden ihre Rezepte künftig auch digital einlösen können. Das bringt Vorteile für die Kunden, hat aber auch Tücken. Prof. Dr. Hahn erklärt im SZ-Interview die Risiken und Nebenwirkungen der Fernverschreibung und des elektronischen Rezepts für den Arzneimittelvertrieb in der stationären Apotheke.

Das vollständige Interview finden Sie hier

https://f-w.hszg.de/aktuelles/nachrichten/nachrichten/0/das-elektronische-rezept-wird-kommen-apotheken-sterben-ist-nicht-ausgeschlossen.html


Vortrag zu Rechtsfragen der Digitalisierung

Professor Dr. Erik Hahn hielt am 14. September 2018 auf der Jahrestagung der Akademie für Ethik in der Medizin e.V. (AEM) einen Vortrag zum Thema „Das Recht auf Nichtwissen des Patienten bei algorithmengesteuerter Risikoermittlung unter Einsatz von Big Data“.


Fachtagung "Vereinbarkeit Beruf & Familie"

Bei der Fachtagung "Vereinbarkeit Beruf & Familie" der Thüringer Agentur für Fachkräftegewinnung am 20. September 2018 in Erfurt hielt Prof. Hoff eine Vortrag zum Thema "Vereinbarkeit von Pflege und Beruf – gesellschaftliche oder betriebliche Aufgabe?".


Annual Programm Conference 2018

Anlässlich der ersten Annual Programm Conference 2018 unter dem Motto "Sustainable Care" reiste Prof. Hoff nach Sheffield (UK) um dort am 26. September einen Vortrag zum Thema "Assistive technologies in home care in Germany: sustainable solutions?" zu halten.


Neues aus dem Forschungsprojekt VATI

Im Rahmen des StudienKollegs fand am 14.03.2018 die Semestereröffnung des in Görlitz statt. Dort berichtete Prof. Dr. phil. Andreas Hoff, Dekan der Fakultät für Sozialwissenschaften und Direktor des Forschungsinstituts "Gesundheit, Altern, Technik (GAT)", ab 16:00 Uhr im Hermann-Heitkamp-Haus in Görlitz, was es für Neuigkeiten aus dem Forschungsprojekt "Vertrauen in Assistenztechnologien zur Inklusion im Alter (VATI)“ gab.


Forschungsmitarbeiter für das Projekt "Saxony5" gesucht!

An der Hochschule Zittau/Görlitz (HSZG) ist am Forschungsinstitut „Gesundheit, Altern und Technik“ (GAT) im Rahmen des Verbundprojektes „SAXONY5“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle (0,5 VZÄ) als Forschungsmitarbeiter (m/w) zu besetzen. Ausführliche Deteils finden Sie in der Stellenausschreibung


Hochschulwettbewerb gestartet – 10.000 Euro für die besten Ideen!

Ob ein Forschungs- oder Studienprojekt zur Chancengleichheit im Job, eine Ausstellung zu künstlicher Intelligenz oder ein Barcamp, das sich mit der Digitalisierung der Arbeit beschäftigt: Gefragt sind Ideen mit interaktivem Charakter, die Forschungsergebnisse zu Arbeitswelten der Zukunft in die Öffentlichkeit bringen und somit zum Dialog einladen. Die besten Projektideen werden mit 10.000 Euro zur Umsetzung und mit einem Workshop zur Wissenschaftskommunikation belohnt!


Transferverbund Saxony⁵ gestartet - „Co-Creation Lab – Fabrik der Zukunft“

Das GAT-Institut ist mit dem Teilforschungsprojekt „Co-Creation Lab – Fabrik der Zukunft“ in den nächsten fünf Jahren am Transferverbund Saxony⁵ der fünf sächsischen Hochschulen für angewandte Wissenschaft (HAW) unter Federführung der HTW Dresden beteiligt. Das Verbundprojekt wird mit fast 15 Mio. € vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) gefördert.


Vortrag zu den Rechtsfragen der Telemedizin auf dem 14. DGIV-Bundeskongress

Professor Dr. Erik Hahn referierte auf dem 14. Bundeskongress der Deutschen Gesellschaft für Integrierte Versorgung im Gesundheitswesen e. V. am 07.12.2017 zum Thema „Telemedizin und Fernbehandlungsverbot“. Die Konferenz fand im Berliner „Auditorium Friedrichstraße“ statt und wurde von vielfältigen Akteuren der Gesundheitswirtschaft besucht.

Letzte Änderung: 6. Juni 2019

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