Institut für Gesundheit, Altern und Technik (GAT)

30. Juni 2020

Pflegeinfrastrukturprojekt bekommt durch Coronakrise zusätzliche Impulse

Das Projekt analysiert die Rolle der ambulanten Pflegestrukturen und des Katastrophenschutzes in Krisensituationen.


Professor Dr. Erik Hahn
Foto: Jens FreudenbergProfessor Dr. Erik Hahn verfasst Rechtsgutachten zur Resilienzstärkung ambulanter Pflegeinfrastrukturen in Krisensituationen

Im März 2020 ist das vom BMBF bis 2023 geförderte Projekt mit dem Titel „Aufrechterhaltung der ambulanten Pflegeinfrastrukturen in Krisensituationen – Organisatorische Konzepte zur Erhöhung der Resilienz des Pflegewesens (AUPIK)“ gestartet. Nicht zuletzt die aktuelle Coronapandemie hat gezeigt, dass ambulante Pflegestrukturen in Krisensituationen besonders vulnerable sind. Ähnliche Risiken bestehen etwa bei länger andauernden und überregionalen Stromausfällen, Hochwasserereignissen oder anderen Umweltkatastrophen. Das Projekt analysiert die Rolle der ambulanten Pflegestrukturen und des Katastrophenschutzes in solchen Situationen, identifiziert mögliche Schnittstellen zwischen den beteiligten Akteuren und leitet daraus die erforderlichen organisatorischen Maßnahmen ab. Teil der Erhebung des Ist-Zustandes ist die Untersuchung der für solche Katastrophensituationen bestehenden Regelungen im Pflege- und Katastrophenschutzrecht. Zu diesem Zweck wurde Professor Dr. Erik Hahn mit der Erstellung des Rechtsgutachtens beauftragt.

Prof. Dr. Erik Hahn lehrt an der HSZG unter anderem im BA und im MA „Management im Gesundheitswesen“ und ist seit 2019 stellvertretender Vorsitzender der sächsischen Schiedsstelle nach dem Pflegeberufegesetz. Im Pflegebereich hat er sich zuletzt intensiv dem Thema der „ambulant betreuten Wohngemeinschaften“ nach § 38a SGB XI gewidmet. Dazu ist von ihm unter anderem ein Beitrag in dem im C.H.Beck-Verlag veröffentlichten „Rechtshandbuch Wohngemeinschaften“ erschienen.

Federführende Projektpartner von AUPIK sind das Internationale Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, das Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, das Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes e.V. in Berlin und die Vincentz Network GmbH & Co KG aus Hannover. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Kontakt

Prof. Dr. iur.
Erik Hahn
Fakultät Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen
Standort 02763 Zittau
Schliebenstraße 21
Gebäude Z II, Raum 002
+49 3583 612-4619

Kommende Veranstaltungen

30. Juni 2020

Pflegeinfrastrukturprojekt bekommt durch Coronakrise zusätzliche Impulse

Das Projekt analysiert die Rolle der ambulanten Pflegestrukturen und des Katastrophenschutzes in Krisensituationen.


Professor Dr. Erik Hahn
Foto: Jens FreudenbergProfessor Dr. Erik Hahn verfasst Rechtsgutachten zur Resilienzstärkung ambulanter Pflegeinfrastrukturen in Krisensituationen

Im März 2020 ist das vom BMBF bis 2023 geförderte Projekt mit dem Titel „Aufrechterhaltung der ambulanten Pflegeinfrastrukturen in Krisensituationen – Organisatorische Konzepte zur Erhöhung der Resilienz des Pflegewesens (AUPIK)“ gestartet. Nicht zuletzt die aktuelle Coronapandemie hat gezeigt, dass ambulante Pflegestrukturen in Krisensituationen besonders vulnerable sind. Ähnliche Risiken bestehen etwa bei länger andauernden und überregionalen Stromausfällen, Hochwasserereignissen oder anderen Umweltkatastrophen. Das Projekt analysiert die Rolle der ambulanten Pflegestrukturen und des Katastrophenschutzes in solchen Situationen, identifiziert mögliche Schnittstellen zwischen den beteiligten Akteuren und leitet daraus die erforderlichen organisatorischen Maßnahmen ab. Teil der Erhebung des Ist-Zustandes ist die Untersuchung der für solche Katastrophensituationen bestehenden Regelungen im Pflege- und Katastrophenschutzrecht. Zu diesem Zweck wurde Professor Dr. Erik Hahn mit der Erstellung des Rechtsgutachtens beauftragt.

Prof. Dr. Erik Hahn lehrt an der HSZG unter anderem im BA und im MA „Management im Gesundheitswesen“ und ist seit 2019 stellvertretender Vorsitzender der sächsischen Schiedsstelle nach dem Pflegeberufegesetz. Im Pflegebereich hat er sich zuletzt intensiv dem Thema der „ambulant betreuten Wohngemeinschaften“ nach § 38a SGB XI gewidmet. Dazu ist von ihm unter anderem ein Beitrag in dem im C.H.Beck-Verlag veröffentlichten „Rechtshandbuch Wohngemeinschaften“ erschienen.

Federführende Projektpartner von AUPIK sind das Internationale Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, das Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, das Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes e.V. in Berlin und die Vincentz Network GmbH & Co KG aus Hannover. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Kontakt

Prof. Dr. iur.
Erik Hahn
Fakultät Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen
Standort 02763 Zittau
Schliebenstraße 21
Gebäude Z II, Raum 002
+49 3583 612-4619

Das Institut

Ziel des interdisziplinär arbeitenden Instituts ist die Erarbeitung von wissenschaftlichen Erkenntnissen und deren Transfer in die Praxis an der Schnittstelle von individuellen und gesellschaftlichen Alterungsprozessen zu Versorgungsstrukturen in Gesundheitswesen und Pflege. Im Fokus stehen die technischen und sozialen Möglichkeiten zur Unterstützung älterer Menschen, ihrer Angehörigen sowie des pflegerischen und medizinischen Personals in der ambulanten Versorgung und in stationären Einrichtungen.

Das Institut knüpft dabei an erfolgreiche fakultätsübergreifende Forschungskooperationen wie das vom Bundesforschungsministerium (BMBF) geförderte Projekt VATI – „Vertrauen in Assistenz-Technologien zur Inklusion älterer Menschen“ an. In dessen Verlauf wird die ältere Bevölkerung im Landkreis Görlitz zu bisherigen Erfahrungen mit technischen Hilfsmitteln zur Unterstützung einer selbständigen Lebensführung befragt. Es werden Barrieren bei der Inanspruchnahme solcher Technologien ermittelt und Wünsche einer zukünftigen Weiterentwicklung aufgenommen. Ergänzend wird ein Online-Technologie-Navigator für eine umfassende und neutrale Beratung zur Verfügbarkeit technischer Assistenzsysteme in der Region entwickelt.

Institutsgeschichte

Die Hochschule Zittau/Görlitz hat sich zum Ziel gesetzt, die anwendungsorientierte Forschung zu Fragestellungen rund um das Thema Altern, Gesundheit und technische Unterstützung in einem Forschungsinstitut zu institutionalisieren. Am 2. November 2016 fand die konstituierende Sitzung des Forschungsinstituts „Gesundheit, Altern und Technik“ (GAT) in Görlitz statt.

An der konstituierenden Sitzung in Görlitz nahmen ca. 25 Professor/innen und Mitarbeiter/innen der Hochschule teil, einschließlich der Hochschulleitung vertreten durch den Rektor, den Prorektor Forschung und die Kanzlerin.

Zu den wesentlichen Aufgabenfeldern des Institutes gehören Forschung in den eingangs genannten Themenfeldern, Ist-Analysen und die Generierung von Handlungsfeldern, sowie die Kooperation mit entsprechenden Praxispartnern. Zum interdisziplinären Anspruch des Instituts gehört auch der Wissenstransfer an und von Partnern aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft im In- und Ausland.

Prof. Dr. Hoff wurde einstimmig zum Institutsdirektor gewählt; Prof. Dr. Stöbel-Richter und Prof. Dr. Lässig wurden ebenso eindeutig zur stellvertretenden Direktorin bzw. zum stellvertretenden Direktor gewählt.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Zehn Hochschullehrer/innen und fünf Mitarbeiter/innen aus vier Fakultäten (Sozialwissenschaften, Management- und Kulturwissenschaften, Elektrotechnik und Informatik sowie Wirtschaftswissenschaften) entschieden sich im Verlauf der konstituierenden Sitzung zur Mitgliedschaft in GAT.

Das Institut „Gesundheit, Altern und Technik“ begrüßt die Zusammenarbeit mit Kollegen und Kolleginnen aller Fakultäten und Institute der Hochschule sowie mit interessierten Praxispartner/innen aus der Oberlausitz und darüber hinaus und ist jederzeit offen, mit interessierten Personen ins Gespräch zu kommen.

So wurde mit dem Direktor Instituts für Prozesstechnik, Prozessautomatisierung und Messtechnik (IPM), Prof. Dr. Alexander Kratzsch, eine enge Zusammenarbeit beider Institute in der Forschung vereinbart

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Postanschrift

Hochschule Zittau/Görlitz
GAT Institut für Gesundheit, Altern und Technik
Brückenstraße 1
02826 Görlitz

Direktor

Prof. Hoff
Prof. Dr.
Andreas Hoff
Fakultät Sozialwissenschaften
Standort 02826 Görlitz
Furtstraße 2
Gebäude G I, Raum 2.08
+49 3581 374-4244

Stellvertretender Direktor

Prof. Dr. iur.
Erik Hahn
Fakultät Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen
Standort 02763 Zittau
Schliebenstraße 21
Gebäude Z II, Raum 002
+49 3583 612-4619

Stellvertretender Direktor

Prof. Dr.-Ing.
Jörg Lässig
Fakultät Elektrotechnik und Informatik / Fachbereich Informatik
Standort 02826 Görlitz
Brückenstraße 1
Gebäude G II, Raum 108
+49 3581 792-5354

Stellvertretende Direktorin

Prof. Dr. phil. habil.
Yve Stöbel-Richter
Fakultät Management- und Kulturwissenschaften
Standort 02826 Görlitz
Furtstraße 3
Gebäude G IV, Raum 2.05.4
+49 3581 374-4333

Projektmanagerin

Dipl.-Kffr. (FH)
Katrin Treffkorn
Institut für Transformation, Wohnen und soziale Raumentwicklung
Standort 02826 Görlitz
Parkstraße 2
Gebäude G VII, Raum 315
+49 3581 3744349

Sekretariat

B.A.
Jacqueline Förster
Institut für Gesundheit, Altern und Technik
Standort 02826 Görlitz
Parkstraße 2
Gebäude G VII, Raum 314
+49 3581 374-4373
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